Quadrate

Teneriffa

Auditorio de Tenerife

Das Auditorio de Tenerife ist ein derart ausgewöhnliches Bauwerk, dass man einfach nur drauf halten kann und man bekommt ein interessantes Bild.

Aber Teneriffa hat viel mehr zu bieten. Wilde Natur, rührige Städtchen, leckeres Essen. Hier nur eine kleine Auswahl an Graustufenbildern, die ich während meines ersten Besuchs der Insel, ich denke im Jahr 2006, gemacht habe. 2019 hatte ich wieder das Vergnügen, dazu gibt es jedoch eine eigene Rubrik.

Individual Element 12

Die Kamera war eine Olympus C8080WZ. Eine Bridgekamera mit der damals völlig bizarren Pixelanzahl von 8 Megapixel/Zoll.  “Wozu braucht man den sowas?” wurde ich gefragt. Vor ein paar Wochen wurde ein Telefon mit 100mpx vorgestellt. Das, meine Damen und Herren, braucht man wirklich nicht.

Individual Element 12 (2)

Der Reichtum an Schönheit dieser Insel erzeigt eine fortwährende Sehnsucht dorthin. Die Zahl der Bildmotive ist endlos und ebenso die Perspektive, aus der jedes einzelne dieser Motive gesehen und konserviert werden kann. Das hier ist freilich kein Reiseführer und weitab von jeder Idee einer fotografischen Anthologie. Während des zweiten Besuchs der Insel entstanden ein paar farbige Schnappschüsse.

Leises Drama

Ganz Norwegen ist ein Bühnenbild

Oslo, das Opernhaus, aber auch das Land, alles voller Motive. Hier meine quadratischen Photographien.

Das Opernhaus in Oslo ist ein unglaubliches Bauwerk. Ich könnte dort Tage verbringen, nur um zu sehen, wie das Licht sich verhält und die Menschen dort auf dem Gebäude umhergehen. Ich finde es ist ein sehr liberales Signal, dass man auf dem Opernhaus einfach herumspazieren darf. Auf dem rechten Bild sieht man im Hintergrund die Skulptur “She lies”, die sich auf einem Ponton im Wasser befindet. Zur Oper und der Künstlerin Monica Bonvicini findet man in Wikipedia viel Informationen.

Bei strömendem Regen haben verschiedene Einheiten der Polizei in Oslo eine Parade abgehalten.

Auf dem Land geht es wesentlich gelassener zu. Hier unterhalten sich Menschen in Balestrand während das Kunstwerk die Flucht nach oben weist.

Diesen Skoda haben wir in einer Scheune gefunden. Der lieferte auch sehr schöne Farbbilder.

Rechts der Isar

Flussabwärts

Längst die große Stadt verlassen, plätschert die Isar munter am Flughafen vorbei und besucht auf ihrem Weg zur Donau Freising, bevor sie sich nach Landshut weiter macht.

Das endlose Überschreiten von Ziellinien treibt viele Leute an. Zu der Zeit, zu der ich das hier schreibe, hält allerdings -nicht nur- die Geschäftswelt den Atem an. Die Zielbilder haben sich durch die Pandemie mit dem Virus jäh verändert. Zumindest zeitweise. Wenn ich zwischendurch mal so ganz doof in den Himmel schau und den Vögeln beim Zwitschern zuhöre, ertappe ich mich, wie ich vor lauter Naivität an die Chance denke, dass man nicht allzu schnell wieder zurück zu der mörderischen Normalität kehren, sondern den Mut fände, sich eine neue Normalität einzurichten.
Vielleicht eine freundlichere, behutsamere.
Aber dann fährt ein Idiot mit einem aufgemotzten Auto vorbei und ich bin wieder nüchtern im Hier und Jetzt.

Freising ist ein pittoresker kleiner Ort, der mir ans Herz gewachsen ist. Schließlich habe ich dort oder ganz in der Nähe viele Jahre verbracht. Das Domareal mit der Altstadt, der Weihenstephaner Berg, die wunderbaren Wochenmärkte, alles unvergleichlich. Einzigartig sind aber auch die Gärten der Stadt. Sichtungs-, Hof-, Parterre und Oberdieckgarten, der Kleingarten, der nicht wirklich klein ist und der Weltwald, der in der Tat groß ist und in dem die allerliebste Kapelle Oberberghausen steht.
Bilder von Freising, den Gärten und ihren Blumen und Insekten gibt es buchstäblich tausende. Ein paar wenige davon gibt es bestimmt bald in der Farbabteilung zu sehen.

Nachdem die Isar Freising durchquert hat, fließt sie etwas abseits der Magerwiesen des Freisinger Buckls vorbei. Einer meiner Lieblingsorte. An den sonnigen Böschungen wachsen viele interessante Pflanzenarten und Brummer und Falter haben mächtig zu tun, alle Blüten zu besuchen. Immer wieder wird das Gelände durchbrochen von Wasser und dschungelähnlichen unwegsamen Flächen.

Ganz besonders wunderbar ist aber der alte Kiefernhain. Wenn man sich im Sommer, bei einer leichten Brise hier reinstellt und nach oben auf die Kronen schaut, atmet man MAGISCHES.

Constitution Hill

Ein Ort mit einer traurigen Verganhenheit

Im ehemaligen Gefängnis von Johannesburg kamen mir diese Schalter als besondere Symbole der vielfältigen Macht vor, mit denen man anderen das Licht ausschalten kann.

Es gäbe viel zu schreiben über diesen Ort und wie er davon zeugt, wozu Menschen anderen Menschen gegenüber in der Lage sind. Das ist freilich leider nicht der einzige Ort an dem die Bestie sichtbar wird, die in uns steckt.

Ich will aber auch keinen Reiseführer geben.